Ich lese über eine Frau, die aufgrund einer Gehbehinderung  im Winter oft an ihre Wohnung gefesselt ist. Sie „reist“ beim kleinsten Sonnenstrahl warm eingehüllt auf ihren persönlichen Zauberberg, ihren Balkon. Dort schließt sie die Augen und träumt von einer glitzernden Schneelandschaft. So erhält sie ein tiefes Glücksgefühl.

 

Während meiner Reise durch Neuseeland habe ich mir einige Momente ganz bewusst verinnerlicht. Dazu hielt ich einen Augenblick inne, schloss meine Augen, spürte, roch, nahm wahr und speicherte diesen besonderen Moment ab.

So kann ich mich hier immer wieder an die Mühle am Teich zurückbringen, an der ein lauer Wind die wärmende Sonne durch mein Gesicht streichelt, ich höre das Klackern des Mühlrads und die fröhliche Musik im Hintergrund. Ich atme tief ein, diese frische Luft und bin dort. Das ist ein schöner Ort, an den ich in hektischen Zeiten ganz schnell hineilen kann. Und auch das bereitet auch mir ein tiefes Glücksgefühl.

3 Kommentare auf “Imagination

  1. Jeden Tag einen Moment des Glückes erhaschen, das ist wunderbar. Schon das wild umher hüpfende Rotkehlchen auf meinem Hof beschert mir solche Momente. Das macht das Leben so wunderbar!

  2. Das ist so ein schönes Bild, das du da beschreibst. Alleine deine Schilderung hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und den trüben Wintertag kurz beiseite geschoben. Danke, Viola.

    1. Ich freue mich, wenn ich dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte.
      Diese Momente sind echt goldwert!
      Auf weitere gegenseitige Inspirationen und Erhellungen.
      Herzliche Grüße

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